Käferzucht Dresden


Alles rund um die Käferzucht
 

Weißfaules Holz

Hierbei handelt es sich um Holz, das bereits abegestorben ist. In diesem "Todholz" hat sich dann ein Pilz eingenisstet und hat das Holz zersetzt. Das Holz wird durch die Zersetzung sehr weich und lässt sich sehr leicht auseinander reißen. Wie man oben auf dem Foto sehen kann ist das Holz sehr faserig. Für die Käferzucht hat sich Laubholz etabliert. Nur ganz wenige Käferarten können mit Nadelholz umgehen, da Nadelholz immer Rückstände von Harzen in sich trägt, die von den Larven nicht verdaut werden können. Die Tiere sterben! Daher wird Laubholz vorgezogen (Birke, Eiche). Das weißfaule Holz kann man den Larven als große Stücken mit in das Substrat (z.B. Laubwaldhumus) eingeben. Oder das weißfaule Holz wird klein geheckselt und den Larven pur angeboten. Hier sollte man wieder schauen, welche Art man züchten möchte und was für diese Art gut ist. Woher bekomme ich weißfaules Holz? Auch hier kann man in seinem anliegenden Wald schauen. Wobei man auch hier darauf achten muss, dass man nicht einfach das weißfaule Holz aus dem Wald entwendet. Die vorherige Absprach mit dem Forstamt, Förster, Pächter ist sehr wichtig. Außer man hat sein eigenens Waldstück. Sollte das weißfaule Holz nach langer Lagerung abgetrocknet seien, kann man die Stücken gerne für 24h in ein Eimer Wasser tun. Das Todholz saugt das Wasser auf und man kann dieses wieder den Larven anbieten.